Die_Der Bücherwerfer_in

 

Was soll diese Person auf dem Becher?

Wir haben uns in diesem Jahr dazu entschieden ein kämpferisches Bild aus vergangenen Zeiten auf den Becher, welchen alle Erstsemestler_innen erhalten, zu drucken. Bei dem Bild handelt es sich um eine Person, die mit der einen Hand eine Faust formt und mit der anderen Hand, in welcher sich ein Buch befindet, schwungvoll zum Wurf ansetzt. Bekanntschaft erlangte dieses Bild hauptsächlich während der Studierendenproteste 2009, bei denen in ganz Deutschland gegen Studiengebühren und die eintretende Verschulung durch den Bologna-Prozess protestiert wurde. Diese Proteste wurden vielerorts durch kreative Aktionen und inhaltliche Auseinandersetzung mit der Frage, was bedeutet Studieren, geführt. Heute ist vielfach die Akzeptanz von verschultem Studium zu beobachten. Zwischen Leistungsdruck und Prüfungen finden viele Studierende nicht mehr die Zeit sich kritisch mit den Verhältnissen in denen wir lernen zu beschäftigen. Umso wichtiger ist es eben solche Strukturen, die einen Raum zur kritischen Auseinandersetzung schaffen, zu fördern.

Was hat das mit mir zu tun?

Wir haben durch die studentischen Vertretungen in den Hochschulgremien die Möglichkeit, kritisch Einfluss auf Entscheidungsprozesse und Diskussionen in der Hochschule zu nehmen. Außerdem sind diese Sitzungen öffentlich und somit können wir alle diese Sitzungen kritisch begleiten. Durch diese kritische Aufmerksamkeit hat sich in den letzten Jahren eine AG gegründet, welche sich mit Alternativen zur weiteren Verschulung beschäftigt. Durch diese AG ist es im vergangenen Sommer gelungen die Einführung von Studienleistungen außerhalb der gesetzlich geforderten Modulprüfungen auszusetzen.

Partizipation in der Studierendenschaft ist jedoch nicht nur auf die AG beschränkt. Es gibt zu verschiedensten Themen Referate des AStA, welche auf eure Mitarbeit angewiesen sind. Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu den Referaten findet ihr auf der Website in der Rubrik Referate. Die Arbeit in Referaten ist immer auch zeitaufwändig. Lohnarbeit und bestehende Studiumsverhältnisse geben die Zeit dafür nicht immer her. Deshalb bekommen die einberufenen Referent_innen eine kleine Aufwandsentschädigung, die den Besuch der AStA-Sitzungen ermöglichen soll. Diese Sitzung ist öffentlich und wir freuen uns sehr, wenn ihr auch ohne Referatszugehörigkeit Lust habt und Zeit findet an der Sitzung und den Diskussionen teilzunehmen.

Wir wünschen euch einen guten Einstieg ins Studium.

Bildet euch und andere.

Euer AStA

 

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